Späten Dank für eure Likes und Thomas- zum Thema Körper geschlossen: Oben fit und unten DICHT, mehr wünsch ich mir fürs Alter NICHT! So, ich hab mal ein bisschen weitergemacht und zeige euch auch mal was de Agostini so für den Bausatz vorgesehen hatte. Bild 4 und 5 zeigen die nur zusammengelegten Teile für das Heck. Das will ich so auf keinen Fall verwenden. Bild 6 sind die Scharniere für die Heckpforten in 0,4x2mm aus PLA gedruckt. Die in der Mitte waren etwas zu breit und die Messingteile sollen die Scharniere des Beschlagsatzes sein. Aus Resin gedruckt würden die Scharniere noch etwas besser aussehen, aber die Folie meiner Wanne hat hat ein kleines Loch, da brauch ich erst Ersatz. Und ich finde die Teile tun es auch, waren in ein paar Minuten fertig und es erspart die aufwendige Reinigung eines Resin Druckers. Auf dem letzten Bildsieht man dann, wie sich de Agostini diesen Bereich so vorgestellt hat. Ich finde, schon etwas spartanisch. Der Abschnitt über den Heckpforten wurde begradigt, so habe ich jetzt eine Fläche für die im Bauplan nicht vorgesehenen Verzierungen. Der zwei Zentimeter Überstand am Heck ist so eigentlich auch nicht korrekt. Aber das ist mir zu spät aufgefallen und das jetzt noch zu ändern wäre mir zu viel Aufwand. Also gehen wir einen Kompromiss ein und machen das beste draus. Eine Überlegung ist auch noch diesen Bereich schwarz zu streichen. Keine Ahnung, bin noch unschlüssig. Was denkt ihr?
So, für heute hab ich euch genug zugetextet. Freundliche Grüße Frank
Vielen Dank für dein Lob Frank und natürlich fürs "gefällt mir" Kleines Update heute. Da im Plan hier nichts vorgesehen ist, muss ich mir jetzt erst wieder was ausdenken und dann realisieren. Das wird wohl wieder mal ein bisschen dauern. Und bis dahin euch allen ein schönes Wochenende.
Hallo zusammen und danke für die Likes. Im Original ist ja hier nichts vorgesehen, wäre aber schade das so nackig zu lassen. Die Harpien sind als solche im Buch von McKay ja noch zu erkennen, was obendrüber sitzt kann man mit ein bisschen guten Willen ebenfalls als Flugzeuge interpretieren. In de Mittelfeldern sitzt normalerweise das Ruderblatt, aber eben nicht bei deAgo. Kahl lassen wollte ich die Felder aber auch nicht, also improvisieren. Das Wappe muss ich wohl noch einmal neu machen, ist ein bisserl schief geworden. Alle Teile sind aus 2mm Birne gefritst, Buchsbaum ist mir bei der Vergoldung zu schade. Die Ringe sind einfach aufgebohrte Rundstäbe.
Wunderschön ! Das Wappen würde ich so lassen . Ein wenig unperfekt ist doch super . Die beiden Gravurwerkzeuge sind sehr interessant ; samt Fräseinsätze . Kannst du uns die bitte näher vorstellen . Wo bekommt die Einsätze her ?
Vielen Dank Leute für die Likes und an Thomas für seinen netten Kommentar. Zu deiner Frage, der rote Fräser ist elektrisch, mit Drehzahlregelung und durch das Kabel etwas hinderlich, aber sehr leicht. Durch die Spannhülsen sind mehrere Durchmesser für die Einsätze möglich. Der ist so alt, ich weiß nicht mehr, wo ich den her habe. Der andere ist von Amazon (grad im Moment 5 Euro günstiger im Frühlings Sale), wiegt grad 40 gr. und ist flüsterleise. Die Einsätze sind allerdings auf 2,3mm beschränkt. Die beiliegenden Diamant Einsätze finde ich persönlich nicht so gut, besonders bei höheren Geschwindigkeiten setzen sie sich schnell zu. Unter Nagelfräser findest du ähnliche Produkte. Hab mir gerade erst einen zweiten zugelegt, weil mir die 60 min Ladezeit von 0 auf 100 zu lange gedauert hat. Die Einsätze sind fast alle von meinem Zahnarzt. Die unterliegen einer Nutzungsanzahl und werden dann desinfiziert und normalerweise weggeworfen. Deshalb brauche ich auch das Gerät mit der Spannhülse. Und hier mal noch das Heck aus dem Buch von McKay und ein Foto mit normalem Sichtabstand von ca50cm. Da sehen die Fritsereien dann schon viel freundlicher aus. Aber die Vergrößerung durch die Fotos werden auch gnadenlos die Unzulänglichkeiten und Fehler sichtbar. Und einen Kopf auf 3mm ist sogar mit diesen Schleifern eine Herausforderung. Weil ich den Beschlagsatz für das Heck nicht verwenden möchte, muss ich mir jetzt erst was für die Fenster einfallen lassen. Die obere Fensterreihe ist zur Seitengallerie Versetzt, das macht mich irgendwie stutzig.
der Versatz der Fenster rührt daher, daß die Seitengalerien dem Verlauf der Planken folgen, die Fenster jedoch dem Verlauf der Deckebene. Damit die Fenster in das Zierrahmenwerk der Schiffsseiten passen, sind sie wohl sehr hoch über Deck und ziemlich knapp unter dem darüberligenden Deck angebracht.
Ich habe mal versucht, die Situation anhand der Abbildung zu veranschaulichen. Die gelben Linien sollen den Verlauf der Decks darstellen.
Ich hoffe, das Bild trägt ein wenig zum Verständnis der konstruktiven Situation bei und wünsche Dir weiterhin viel Spaß und erfolg beim Bau des Modells. Ich schaue gerne zu.
Danke Jürgen. Sehr einleuchtend und manchmal könnte es auch helfen in dem Buch mal die entsprechenden Seiten aufzuschlagen. Danke auch für eure Likes. So, weiter gehts. Entwurf auf dem Papier, Umsetzung in Sperrholz und Birne. Für die Fensterscheiben verwende ich jetzt ganz einfach einen Tropfen Holzleim. Über das Gitter verteilt trocknet er zu Milchglas aus und trägt nicht so auf, wie die Plastikfolie, die ich bisher verwendet habe. Das heißt, die Fenster an den Schottwänden werden auch noch mal geändert. Der Milchglas Effekt ist für die damalige Zeit auch glaube ich etwas authentischer. Den König wollte ich jetzt nicht einfach so an die Wand pappen, so ein Monarch braucht doch ein Dach über dem Kopf. Durch die Tiefe muss der Alkoven ins Heck eingelassen werden. Na mal sehen, was dabei rauskommt. Ihr erfahrt es als Erste.
Vielen Dank Leute. Christian, für die Fräser vom Zahnarzt brauchst du ein Gerät mit unterschiedlichen Spannhülsen. Die Nagelfräser sind für 2,3mm only.
Hab am Heck ein bisschen weitergemacht und wenn man zu blöd zum messen ist passiert sowas. War nur 1mm, aber das Heck sollte schon symmetrisch rüberkommen. Die oberen Fenster sollten eigentlich niedriger sein, haben sich aber so ergeben. Sie wirken irgendwie größer, sind aber mit den unteren identisch. So, dann sind mal wieder Leisten dran.
Jetzt machen wir mal nen Quantensprung und Dank für eure Likes. Ich gebe zu, gegenüber dem Baubericht lasse ich mir gern einen kleinen Vorsprung. Heute ist aber mit den Ende der Leistenorgie ein Bauabschnitt zu Ende gegangen. Die Girls haben an den Fenstern platz genommen, vielleicht kommen bei der oberen Fensterreihe noch ein paar Details, mal sehen. Jetzt brauche ich erst mal ne Pause, damit sich meine Fingerspitzen erholen können. Bis hierher habe ich versucht, das Beste aus dem deAgostini Rumpf zu machen. Mit dem Ergebnis kann zumindest ich mich anfreunden. Da bekomme ich grad Lust auf ein reines Heckrelief in 1:48 so für den Bilderrahmen. Da kann man aus den Schnitzereien bestimmt noch so einiges rausholen. Hier noch ein paar Bilder und euch ein schönes Wochenende wünscht Frank
Vielen Dank an die Liker und noch ein kleines Update, bevor übermorgen der Besuch eintrudelt. Dann ist bis nach Ostern erst mal Schluss mit Werft. Für die Verzierungen habe ich noch ein altes Buchsbaumbrettchen gefunden, das in der Farbe von einheimischen Buchs abweicht und somit für die Ambiteux nicht zu gebrauchen ist. 2mm Stärke sind perfekt hierfür. Da ich mich nicht an den Plan gehalten habe, passt der Beschlagsatz natürlich auch nicht mehr. Aber das hab ich ja so gewollt und da ist auch so einiges dabei... Kleiner Tipp zu filigranen Teilen (Pferdebeine), da empfiehlt es sich auf die Ausrichtung der Maserung zu achten. Das erspart den Gäulen ein paar Beinbrüche und somit die Notschlachtung. Euch allen hier und euren Familien ein frohes Osterfest wünscht Frank
Beidruckend wie detailiert Du das ausarbeitest. Frohe Ostern !
Gruß Kay
Wir sollten wieder lernen, aus der Freizeit Muße zu machen. (Otto Flake, Schriftsteller)
In der Werft: Marina - span. Fischerboot, RC In der PLanung: Seeadler, Belem, Padua, RC-Krabbenkutter,RC - franz. Seenotretter etc.......... In der Flotte: HMS Snake, Cruiser Class 1797, Vanadis, chin. Dschunke, S100 (deutsch. S-Boot), Poseidon (peruan. Schlepper), Faimount Sherpa (Hochsee-Schlepper), etliche Speedboote aus Holz, Black Pearl (RC-Plastik-Segler),Grönland, Jagt
Hallo zusammen Vielen Dank für eure Likes und das Lob von Kay. Manche Teile gelingen gut, andere weniger. Das ist auch nicht jeden Tag gleich. Die beiden äußeren Teile neben den Reitern haben mir so nicht gefallen, die sind inzwischen ausgetauscht. Zu den Frässtiften muss ich leider sagen, das dem älteren der beiden nach sechs Monaten bereits der Motor verreckt ist. Sehr bedauerlich, weil handlicher dürfte kaum was zu finden sein. Leider gibt es bei diesen filigranen Teilen schnell Bruch. Deshalb empfiehlt es sich die Faserrichtung beim Holz zu beachten. Vier Beine Gegen einen Schwanz - alles Klar. Zusätzlich habe ich die Rückseite mit Sekundenkleber eingestrichen und einziehen lassen. Das gibt auch noch etwas Stabilität. Auf dem letzten Bild ist dann alt gegen neu.