Es wurde angefangen. Im Laufe des Vormittags wurden die Mallen mit der Laubsäge ausgesägt. Die Vierkanthölzer wurden angesetzt. damit die Mallen aufgestellt werden können. Nach dem Essen wurden der Innenkiel und die Stringer zugerichtet. Inzwischen hat die eine Rumpfseite die eingenuteten Stringer bekommen, die zweite wird nachher damit versehen. Die Schiffsenden sind wieder mit Massivholz versehen, hier muss morgen heftig geraspelt werden. Viele Balsaholzplanken wurden zugesägt und im Gartenteich eingeweicht. Anschließend wurden sie gebogen. Nasse/feuchte Holzleisten brechen nicht so leicht.
Und wieder hat er es geschafft, natürlich nur mit Hansis Hilfe. Die letzte Planke wurde im Heckbereich eingefügt, die Pinasse ist beplankt. Sie ist auch an vielen Stellen schon gekittet. Man sieht, dass im oberen Bereich zwei durchgehende Planken aufgebracht sind, unterhalb der Kimm sind es drei. Dazwischen musste gestückelt werden. Vom Kiel ausgehend wurden gleichfalls Planken gesetzt, beim Anschluss an die bereits verlegten Leisten musste abermals gestückelt werden. So passen sich aber die Planken ohne Verwindung harmonisch an den Verlauf an. Ich habe diesmal keine Hartholzstreifen eingefügt und hoffe, dass ich nirgendwo durchschleifen werde. Morgen werden die Steven und der Kiel gesetzt, die Teile für die AFK eingebaut und der erste Epoxiauftrag vorgenommen. Es ist unverkennbar ein Plattbodenschiff, ein seegehender Bojer.
Leigh Smack, Pinasse Dove, Pinasse Little James. Und immer das gleiche Hellingbrett, der gleiche Hintergrund und allzeit der Hansi
So ist das halt, wenn de pensioniert bist und ausreichend Zeit hast. Könnte mich auch vor den Bildschirm setzen oder stricken. Es geht mir gut. Wünsch dir noch eine arbeitsreiche Restwoche.
IMG_5135.JPG - Bild entfernt (keine Rechte)
Die Pinasse hat inzwischen den Kiel und die Steven bekommen. Auch die Verriegelung für die AKF ist eingebaut. Die Verbindungsstellen des Vordersteven sind mit eingenuteten halben Holzscheiben gesichert. Heute will ich noch überschleifen und mit Epoxi grundieren. So mache ich das immer am dritten Bautag, vergleiche Genesis 3,1.
Gruß Jörg
Egal wie leer du im Kopf bist, es gibt Menschen, die sind Lehrer!
Heute machen Hansi und ich schon mittags Schluss. Nicht wegen Materialmangels, nein. Die Pinasse bappt, da können wir nicht weitermachen. 1. Der Schiffsständer wurde erschaffen. Bald nämlich wird das Modell von der Helling abgenommen 2. Das Unterwasserteil wurde mit Gewebe und Epoxi laminiert. Sicher gibt es Fragen bezüglich der seltsamen Zeichen und Hinweise auf dem Schiffskörper. Der Fachmann dafür ist unser Matthäus. Der kennt sich richtig gut bei Körpern aus.@victory78
Gruß Jörg
Egal wie leer du im Kopf bist, es gibt Menschen, die sind Lehrer!
... es ist recht simpel erklärt, denn diese Zeichen haben wir bei den ägyptischen Ausgrabungen damals auch gefunden. Das Vier- oder Rechteck steht für ein Wasserbecken für Reinigungs- und Opferrituale. Opfergaben wurden seinerzeit auch auf Schwimmkörpern übergeben. Die Pfeile stellen, wie in vielen Kulturen, Kriegs- oder Jagdwaffen dar. Vermutlich verarbeitet unser Jörg oder der Rabe, wir wissen es nicht, hier ein Traumata, welches sich mit der Absperrung des Teichzugangs im heimatlichen Umfeld gebildet hat. Der Groll zeigt sich hier sehr energisch in der Verwendung von doppelten Pfeilsymbolen in verschiedene Richtungen.
Wir hoffen und wünschen, dass der innere Frieden baldschleunigst wieder Einzug findet.
Siehste, Frankie, mit Fachleuten an der Seite wird alles ganz viel klarer. Zu den mumifizierten Vögel kann ich auch noch was beitragen. Gar viele kamen von einer Insel viele Remen unterhalb von Punt. Die Ägypter stellten ihnen nach und später europäische Seefahrer. Um 1620 gab es dann keine mehr. Die Engländer haben da eine Redewendung:"dead as a dodo". Also richtig. @Frankie
Die "Little James" dümpelt hier vor der "Dove". Beide sind Pinassen, sind aus der gleichen Zeit und haben das gleiche Rigg. Von beiden weiß man nur die Verdrängung, die Maße und das Aussehen sind nicht bekannt. So habe ich der "Dove" ein Spiegelheck gegeben, die "Little James " ist ein Rundgatter. Nun kümmere ich mich um die Heckgestaltung. Sie soll so aussehen wie der Bojer von 1584. Mit einem Hennegatt und einem dreieckigem Hakkebord darüber. Zur Anpassung habe ich einige Mallen stehen gelassen. Den Druil-/Besanmast will ich wie beim Bojer auf einen gebogenen Querbalken setzen. Er kommt also viel weiter nach hinter als bei der "Dove". So wird das Großsegel erheblich größer. Die Heckerweiterung wird bis zu der schwarzen Markierung reichen. Hinter der Pinasse sieht man eine Tüte mit drei Kugellager. Radial Chromstahl 10x30x9. 10 mm Innendurchmesser wollte ich haben, aber nicht diese Trums. Damit versenke ich mein Schiffchen. Habe es bei Conrad reklamiert per E-mail. Bekam eine KI gesteuerte Empfangsbestätigung und eine Ticketnummer, das war vor zwei Tagen. Werde anrufen müssen.
Gruß Jörg
Egal wie leer du im Kopf bist, es gibt Menschen, die sind Lehrer!
Der Heckabschluss sieht jetzt so aus, damit entspricht er der Ausführung in Bild 3. Bild 2 ist die Wiedergabe der Replik "Maryland Dove". Hier ist der Besanmast gleichfalls auf eine "Brücke"/ einen gebogenen Querbalken gesetzt. In Bild 3 ist er sogar hinter dem Ruder aufgestellt. Die Schiffsarchitekten haben der "Maryland Dove" ein Galion verpasst, das aussieht wie bei einer Galeone. Vielleicht mache ich das auch. Inzwischen wurden die Decks weitgehend ausgeführt. Morgen baue ich die Servos ein, dann kann ich zumachen.
Gruß Jörg
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Heute war wieder so ein Großkampftag. Die drei Servos sind in Funktion. Habe meine lange Pinzette verlegt. Die fehlte mir mächtig. Die Schoten sind verlegt und im ersten Bild kann man die Zahnräder für den Drehmast gut erkennen. Der Verstellservo für die Schratsegel ist unter dem Achterdeck verbaut. Bevor der Großmast aufgestellt wurde, habe ich den Rumpf heftig überschliffen und mit Sprühspachtel überhaucht. Später kam die Pinasse in den Gartenteich und wurde mit Streifen von Walzblei ausgewogen. Mit Polyesterspachtel und Polyester flüssig wurden die Bleistücke festgesetzt. Das Boot braucht vermutlich noch mehr Gewicht, das gebe ich aber erst zum Schluss ein. Das falsche Deck wurde verlegt und verkittet. Innen wurde dünnes Furnierholz an die Bordwand angesetzt und auch außen wurde die Höhe angeglichen. Es wird werden.
Die "Little James" hat ihre Decks erhalten. Diese sind gebeizt und mit Epoxi eingelassen. Da muss noch eine zweite Schicht Epoxi drauf um die Spalten auszufüllen.
IMG_5145.JPG - Bild entfernt (keine Rechte)
Der Rumpf der "Little James" wurde von William Baker entworfen - ich habe nur das Achterdeck erhöht und die Bordwand achtern zusammengeführt -, der Rumpf der " Endeavour" stammt von Robert Halliday. Mir gefällt die Ausführung der neuen Pinasse besser, sie ist runder, geschwungener und entspricht mehr den zeitgenössischen Gemälden. Der Rumpf wurde gespachtelt und geschliffen. Anschließend wurde er grundiert. Wenn ich das Dollbord angesetzt habe, kann ich auch die Berghölzer aufbringen. Jedenfalls habe ich jetzt eine glatte Oberfläche als Untergrund.
Gruß Jörg
Egal wie leer du im Kopf bist, es gibt Menschen, die sind Lehrer!
Es geht hurtig weiter. Die Bordwandstützen wurden aufgestellt und das Dollbord angefertigt. Die Berghölzer sind nur angepinnt, Wenn sie trocken sind, werden sie festgeleimt.
Gruß Jörg
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