@gebbi Wenn ich das Fahrbild sehe „drückt nach unten“ dann versuche mal das Fliegersegel weiter hinten anzuschlagen. Z.B. Am Übergang Bugspriet zum Klüverbaum.
Gruß Kay
Wir sollten wieder lernen, aus der Freizeit Muße zu machen. (Otto Flake, Schriftsteller)
In der Werft: Marina - span. Fischerboot Mitte 20. Jahrhundert , RC In der Planung: Seeadler, Belem, Padua, RC-Krabbenkutter,RC - franz. Seenotretter etc.......... In der Flotte: HMS Snake, Cruiser Class 1797, Vanadis, chin. Dschunke, S100 (deutsch. S-Boot), Poseidon (peruan. Schlepper), etliche Speedboote aus Holz, Black Pearl (RC-Plastik-Segler),Grönland, Jagt
Hallo Türkay, habe den Vorschlag von Willi umgesetzt. 4 er Pack AA Akkus ganz nach hinten und langer Zk (Bei ihm sitzt die Bombe auch weiter hinten). @Willi Erst waren wir in der Saragossa See, dann aber ist er flott gesegelt. Es war kräftig Wind. Noch hält der neue Servo durch. 100_4933.JPG - Bild entfernt (keine Rechte)100_4937.JPG - Bild entfernt (keine Rechte) Gruß Jörg
Egal wie leer du im Kopf bist, es gibt Menschen, die sind Lehrer!
Wir sollten wieder lernen, aus der Freizeit Muße zu machen. (Otto Flake, Schriftsteller)
In der Werft: Marina - span. Fischerboot Mitte 20. Jahrhundert , RC In der Planung: Seeadler, Belem, Padua, RC-Krabbenkutter,RC - franz. Seenotretter etc.......... In der Flotte: HMS Snake, Cruiser Class 1797, Vanadis, chin. Dschunke, S100 (deutsch. S-Boot), Poseidon (peruan. Schlepper), etliche Speedboote aus Holz, Black Pearl (RC-Plastik-Segler),Grönland, Jagt
Heute im Schiffsmuseum von Riga gefunden: Eine treue Kopie des Jackson Schoners nach Karl Marquardts Plänen. Selbst die Spaken am Kompasskasten sind da. Die Modellunterschrift: Typisches Handelsschiff zu Beginn des 19. Jhs., 1803 in Norwegen gebaut. Könnte sein, könnte nicht sein. Ich rech mich immer auf, wenn jemand schwindelt. image.jpeg - Bild entfernt (keine Rechte)
Gruß Jörg
Egal wie leer du im Kopf bist, es gibt Menschen, die sind Lehrer!
Ich habe mit dem Bau der "Independence" angefangen. Ich setze sie hier ein, weil es so viele Übereinstimmungen mit dem Schoner von Port Jackson gibt. Später wird sie wahrscheinlich niemand mehr finden, aber es liegt auch am @dafi . Der verzweifelt daran, dass der Teil "Schiffsprojekte" immer umfangreicher und unübersichtlicher wird. Liegt natürlich daran, dass manche von unseren Jungs so viel bauen. Die HMS "Pickle", die auch auf meiner to do Liste steht, muss noch etwas warten. Der Schoner von Port Jackson und der Schoner "Independence" sind zeitgleich entstanden. Vom Port Jackson Schoner gibt es einen authentischen Plan, für die "Independence verwende ich einen Plan, der 1976 entworfen wurde.
Der Planzeichner der "Independence" hat ein Fahrzeug wiedergegeben , wie es um 1800 in den Neuenglandstaaten gebaut wurde. Die Länge und die Verdrängung der "Independence" waren bekannt, da sie 1804 von den Hafenbehörden in Port Jackson/Sydney als australischer Schoner registriert wurde. Ob sie tatsächlich so aussah, ist nicht mehr nachweisbar, Hinweise in Briefen oder dem Logbuch wurden nicht aufgefunden. Da wir keine andere Quelle haben, sollten wir von R. T. Sextons Entwurf ausgehen.
Beide Segler waren als Frachtschiffe eingesetzt, Die wesentlichen Bauteile beider Schiffe wurden von einem größeren Fahrzeug nach Australien gebracht. Der Bau fand jeweils an der Süd- / Südostküste statt. Der Schoner von Port Jackson ( 60 T) entsprach den bauchigen Küstenfrachtern an der englischen Südküste, die "Independence" (35 T) war Fahrzeugen aus Maine oder Massachusetts nachempfunden.
Bild 1 zeigt das Mallengerüst des Schoners von Port Jackson (Länge 16,5 m). Es war ein Fahrzeug mit viel Tiefgang. Es konnte trockenfallen, was in Gebieten mit viel Tidenhub (Englischer Kanal) erforderlich war. Es hatte den traditionellen apfelförmigen Bug und war daher kein Schnellläufer. Die Bilder 2 und 3 zeigen die "Independence" (Länge 14 m). Die rot markierte Leiste ist aufgesetzt und ist das Dollbord. Die grün markierte Leiste ist eingenutet und wird das spätere Deck tragen. Die beiden folgenden Leisten sind Formgeber und dienen der Stabilität. Das Fahrzeug hat viel weniger Tiefgang. Es sollte als Tochterboot einer Robbenschlägerbrigg dienen und nahe an die Seehundbänke heranfahren können. Die Steven sind schräg ausgeführt, der Bug ist keilförmig. Der Rumpfquerschnitt ist v förmig. Der Kiel hat einen ausgeprägten Fall nach achtern. Die Masten haben eine achterliche Neigung um Böen abfangen zu können. Die Rumpfform der "Independence" erscheint uns moderner und mit dieser Ausformung haben die Neuenglandstaaten einen bedeutenden Exportartikel entwickelt. In Europa und in der Karibik werden diese Schiffe gerne gekauft. Sie sind billig, schnell und amortisieren sich rasch. Die eingelassene Kajüte der "Independence" ist übergroß, 22 Robbenschläger waren an Bord. Der Schoner von Port Jackson hatte nur 9 Mann als Besatzung. Sie waren in der Achterkajüte und im Vorunter untergebracht. Beide Schiffe waren Glattdecker und hatten ein Spiegelheck. Das Ruder war einfach eingehängt, wie bei einem Beiboot.
Gruß Jörg
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Wir sind hier vor Ort auf Kangaroo Island und am Bauplatz der "Independence". Wie in der Rercherche ausgeführt, wurden die formgebenden Bauteile von der Robbenschlägerbrigg "Union" mitgeführt, die Beplankung wurde wahrscheinlich mit lokalem Pinien-, Casuarina- oder Eukalyptusholz ausgeführt. Das Baubild der "Independence" Replik zeigt deutlich, dass auch heute noch die Schiffe auf Kangaroo Island "Kopf unter" gebaut werden - down under halt.
Da bei der Rumpfbeplankung immer wieder längere Trocknungsphasen auftreten, war ich zwischendurch am Teich. Es war warm, sehr warm. Und windig. Zuerst segelte die "Nancy" von den Oberen Seen. Sie ist ja zeitgleich. Anschließend war die "Liverpool Packet" von 1808 unterwegs. Sie hat das gleiche Rigg wie die neue "Independence". Die "Liverpool Packet" ist auch ein Fahrzeug aus den Neuenglandstaaten und hat die gleiche Rumpfform, nur etwas gestreckter. Die "Independence" wurde von Robbenschlägern bemannt, die "Liverpool Packet" von Freibeutern. Das gleiche gewaltaffine Kaliber, alles Augsburger.@Tarjack
Bester Matthäus, @victory78 du wirst es nicht glauben, aber die Zimmerleute von der "Union" haben den Rumpf des neuen Schoners mit solchen markanten Zeichen geschmückt. Als Vorbild haben sie sich die Petroglyphen von Aborigines genommen. Die lebten in grauer Vorzeit auf Kangaroo Island. Erkenntlich sind wieder die Wurfspeere, das Viereck hat sicher auch eine Bedeutung. Da muss ich meinen Schwiegersohn fragen. Der hat einst über die australischen Ureinwohner und die dream time promoviert. Dann hat er die jüngere Tochter Mathilda genannt. Nun ist das ihr zweiter Vorname. Der erste ist auch gewöhnungsbedürftig.
Mein Laminatgewebe geht zu Ende. Den Unterwasserteil habe ich mit Reststücken drapiert, später sieht das keiner. Auch die AKF vorne wurde mit Epoxi nachbehandelt. Diese AKFs sind ja ganz viel unterwegs, weil sie für alle kleineren Schiffe verwendet werden, Auflösungserscheinungen müssen frühzeitig behandelt werden.
Nun heißt es wieder warten.
Gruß Jörg
Egal wie leer du im Kopf bist, es gibt Menschen, die sind Lehrer!
Zitat von Gebbi im Beitrag Ahoi aus HamelnEs sind Gänse, schwertgewaltiger Siegfried! Nilgänse und kanadische Wildgänse. Keine popelichen endemischen Enten.......
... wenn die Tiere Glyphen auf dem Unterleib haben, sind es Nilgänse - ansonsten endemische Taunusflieger.
Du nimmst mich nicht ernst, Matthäus. Nach allen Wohltaten, die ich dir hab zukommen lassen. Immerhin sind wir Kelkheimer in die Oberliga aufgerückt, was Femizide angeht. https://www.freiepresse.de/nachrichten/p...artikel14333787 Auch die Politiker vor Ort haben bereits ihre Betroffenheit kundgetan.
Auf Kangaroo Island wird immer noch gebaut. Das Schiff hat eine "schöne" Beplankung oberhalb der Wasserlinie bekommen, die Mallen wurden entfernt und mit Epoxi wurden Innenraum und Außenteil gestrichen. Hinter der unfertigen "Independence" (14 m Länge) steht der Lugger "Mystery. Der war nur 11,30 cm lang. 1854 segelten 7 Fischer aus Cornwall damit nach Australien um in den neuentdeckten Goldfeldern reich zu werden. Der Lugger wurde in Melbourne als Lotsenversetzboot und Küstenfrachtschiff neu registriert. Er hat den tiefen Rumpf, wie er an der Kanalküste gebräuchlich ist.
Das Unterwasserteil wurde mit Sprühspachtel versehen und nachgespachtelt. Die Decksbalken wurden mit Abstandshalter gesetzt. Die Masten wurden gedrechselt. Das Gehäuse für den Drehmast wurde gefertigt und eingepasst, der Mast hat einen starken Fall nach achtern. Der Servo für die Schratsegel wurde verbaut, die Anlenkseile wurden verlegt. Der Ruderservo ist auch in situ, aber bereits abgedeckt. Das Ruder ist angeschlossen und hat einen weiten Ausschlag. Hansi will bei diesem Wetter mehr Alkohol, so wie in Sachsen. Der Uwe hat ihn korrumpiert.
Gruß Jörg
Egal wie leer du im Kopf bist, es gibt Menschen, die sind Lehrer!