Es wird Zeit, dass ich wieder 'einsteige', finde ich....
Die Fockmarswanten stellen erst wieder 'mal eine Herausforderung dar, nachdem ich mich so zu sagen "entübt" habe und sehe, dass der Sprietmast der strengen Vertikalen untreu geworden ist. Waren das eventuell die 'Kobolde in der Nacht' ( @echino ).
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Selbstredend geht es dann mit der übrigen bzw. dem Löwenanteil der Takelage weiter, wobei ich mich an Takelplänen anderer französischer zeitgenössischer Schiffe und an meiner ersten SR orientiere, keinesfalls veruche ich nachzuvollziehen, was Fa. Heller in dieser Hinsicht fabriziert hat -grauenhaft-. Dazu erinnere ich mich an den Anfang der 70er Jahre, als die VIC von Heller au den Markt kam und die Leute von 'Warentest' oder 'Test' versuchten, den Baukasten zu "bewerten". Der Haupt- Minuspunkt waren 'die vielen Fäden', die zu ziehen waren. . Es liegt ja nun einmal in der Natur der Sache, wenn man ein naturgetreues Modell erschaffen will, dass man es mit vielen 'Fäden' zu tun bekommt. Jedenfalls nahm sich das Heller zu Herzen und versuchte, diese Wirrnis zu entflechten; ich fürchte, es ist nach hinten losgegangen, wie das folgende Bild für nur eine Sektion zeigt.
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Peter
"Von der Parteien Hass und Gunst zerissen wankt sein Charakterbild in der Geschichte ( Schiller; Die Räuber )
Servus Peter, ich weiß was du meinst. Ich sag mal im orginal waren auch viele taue vorhanden. Ich versuche es so gut es geht hin zu bekommen. Ich muss nur schauen das ich das mit den Blöcken hinbekommen tue weil die Teile im Bausatz haben sehr kleine Öffnung. Grüße Roberto
Die Blöcke kann man aufbohren, wenn erforderlich. Allerdings sind viele Taue der Takelage dünner, als es bei vielen Modellen zu sehen ist. Zum Aufbohren empfiehlt sich eine Diamant- Rundfeile. Für den Kunststoffmodellbau ist ein Diamantfeilensatz sehr gut geeignet. Bezogen werden kann er z. B. von https://www.fohrmann.com/de/
Servus Peter, eine Frage welche Länge für die taue an den rahen wo die Blöcke befestigt sind hast du genommen. Weil die in der baubeschreibung kommen mir sehr lang vor. Grüße Roberto
@Bello67 Nach diesen Plänen und Angaben richte ich mich nicht. Ich messe die Länge immer unmittelbar am Objekt ab; z.B. die Fockbrasse -den doppelten Weg vom Großstag zum Block an der Rah und den Weg zur Belegstelle-, dranhalten und maßnehmen, wie ein Schneider mit einer Sicherheitszugabe von ca. 5 cm in diesem Falle.
Peter
"Von der Parteien Hass und Gunst zerissen wankt sein Charakterbild in der Geschichte ( Schiller; Die Räuber )
Ich würde das Aufbohren sehr zurückhaltend ausführen. Die Blockscheiben sind/waren nur ungefähr 10% dicker als der Durchmesser des zugehörigen Taues, da es sonst keine Führung im Block (gehabt) hätte. Allerdings sollte man die Bohrung nach unten hin ausrunden, um die Scheibe zu simulieren - es sieht häßlich und unnatürlich aus, wenn das Tau senkrecht aus dem Block kommt.
Ich tauche die Enden der 'Taue' in einen schnelltrocknenden Lack und drehe sie scharf zusammen, bis der Lack trocken ist. So vorbereitet lassen sie sich leichter durch Blöcke usw. fädeln.
...darauf achte ich auch @wefalck und bohre oder feile die Blöcke bei Bedarf an; habe mir bei Steingräber ( bevor die das Handtuch geworfen haben ) ein Kontingent verschiedener Blockgrößen besorgt, die schon entsprechend gestaltet gewesen sind. Trotzdem gibt es immer jede Menge Nacharbeit, bis sie entsprechen.
Peter
"Von der Parteien Hass und Gunst zerissen wankt sein Charakterbild in der Geschichte ( Schiller; Die Räuber )
Nach wochenlanger Abstinenz bei diesem Modell muss ich mich erst 'mal wieder warmlaufen. Das Beiboot bzw. der Kutter wurde überarbeitet und bekam sein ( gezurrtes ) Segel. Es wird das Einzige bleiben, da -ähnlich wie bei einem Admiralitätsmodell- der ungehinderte Blick auf die Takelage ermöglicht werden.
Die Gangway an den Schanzkleiden im Bereich der Kuhl wird ziemlich zum Schluss eingebaut, da sonst das Belegen der Schoten und Halsen für die Untersegel an Kreuzhölzern sehr schwierig wird.
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Peter
"Von der Parteien Hass und Gunst zerissen wankt sein Charakterbild in der Geschichte ( Schiller; Die Räuber )
....bei 'facebook' entdeckt -da lässt sich's gut arbeiten- hat er auch sauber hingekriegt; aber bei der Takelage sollte man nicht so genau hinschauen! Die 'Deko' bzw. Farbgebung ist wahrscheinlich Geschmacksache, hat aber mit dem eigentlichen Aussehen nicht viel gemein. Er baut nach der Regel "je größer, um so schöner!
...das war kein guter Beginn im 'Neuen Jahr!' Gebrochen hatte ich mir diesesmal nichts, aber.....endlich wollte ich an meiner SR weitermachen und stellte fest, dass sich alle Unterwanten verzogen hatten; ist mir eigentlich noch nie vorgekommen. Also alles runter, sehr ernüchternd. Das dauert wieder ein paar Wochen, wenn nichts dazwischen kommt.
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Gruß, Peter
"Von der Parteien Hass und Gunst zerissen wankt sein Charakterbild in der Geschichte ( Schiller; Die Räuber )
Zitat von Schmidt im Beitrag #389Aber du hast doch „echte“ Taljen angebracht. Konntest du die nicht lösen und die Wanten nachspannen?
Es war in sich verzogen; beim Nachspannen an den Taljen hätten die Webleinen -die ich sicherheitshalber in Abständen mit einem Leimtröpfchen versehe- Kapriolen gemacht und die Juffern selbst hätten dann unterschiedliche Höhen gehabt.
Peter
"Von der Parteien Hass und Gunst zerissen wankt sein Charakterbild in der Geschichte ( Schiller; Die Räuber )