Möchte hiermit als Neuling in diesem Forum meine Bewunderung für das Modell und eure Arbeit zum Ausdruck bringen. Eine Klasse Arbeit in meinen Augen. Wunderbar!
Grüße sendet Mr. Christian
In Arbeit: die Le Hussard von Artesani Latina von 1848 Im Arbeit: die Gjøa von constructo Im Dock: die Black Pearl von Hachette
Unter Deck: ...freu mich drauf: die Fram von Occre... die Bounty von Occre...
Zitat von Mr. Christian im Beitrag #166Möchte hiermit als Neuling in diesem Forum meine Bewunderung für das Modell und eure Arbeit zum Ausdruck bringen. Eine Klasse Arbeit in meinen Augen. Wunderbar!
Grüße sendet Mr. Christian
Hi Christian,
Vielen lieben Dank! Das ist alles nur möglich weil hier im Forum so viele Hilfestellung leisten! Beispiele dokumentieren und vor allem andere an ihren Recherchen teilhaben lassen.
Heute Abend hab ich mir Gedanken über die Rüstbretter und die Größe der Jungfern gemacht.
4mm wirkt zu bullig. 3mm passt perfekt optisch und auch nach den Maßen halbwegs. Wie ich die pütting Eisen anschlage weis ich noch nicht.
William
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Zitat von dafi im Beitrag #170"... weis ich noch nicht."
Am besten wie im Original ;-)
XXXDAn
Da bin ich mir aber nicht ganz Sicher. Goodwin gibt da nicht so deutlich aufschluss. Für mich als einsteiger ist das schwierig so zu erkennen. Ich wollte eigentlich schon deine Foto Ätzteile bestellen, dachte mir aber 3mm ist zu klein und zum anderen haben die um 1720 gebauten schiffe die eisen anders. Also nicht so eine langezogene Kette aus 3 Gliedern. Ich habe mich im Forum umgesehen und die Rüsten der HMS DEPTFORD von Achillies kommen dem sehr nahe.
So will ichs versuchen. Die Blandford war 1720 gebaut. Das kommt mit dem alter her von der Deptford hin. Und bei Achilles hab ich mir schon viel abgeguckt :D
@Marcus.K. das ist tasächlich nur zusammengeschustert mit dem was gerade rumlag. Ich probiere damit aus. Gerade das Tackeln der Kanonen konnte ich mir dann besser vorstellen wies aussieht.
William
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Zitat von William im Beitrag #172[quote=dafi|p232844]So will ichs versuchen. Die Blandford war 1720 gebaut. Das kommt mit dem alter her von der Deptford hin. Und bei Achilles hab ich mir schon viel abgeguckt :D
Hallo in die Runde und sorry das ich so lange nicht da war.
natürlich wende ich mich mit einer Frage an euch zurück. :D
Es geht um das Bramstengestag (ich hoffe mal es ist der richtige Fachbergriff)
Ich habe jetzt "bemastung und Takelung ..." KH Marquardt und natürlich Mondfeld durchsucht werde aber nicht fündig. Die Zeichung hilft vieleicht meine Frage besser zu stellen.
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BS.jpg - Bild entfernt (keine Rechte)
A) Easy -> keine Maus also einfach nur fest gestrobt B) Die kleine Fregatte ist 1720 getakelt also gehe ich doch davon aus das bei der Frage ob da vorn am Bugspirt ein 3 scheibiger Block war oder diese 3 Felchtringe die Flechtringe dort waren? Und kein 3 Scheiben Block? C) geht das Tau durch die Ösen am Eselshaupt oder vorbei? D) Wo ist das auslaufende Ende des Bramstengestag denn auf dem Rumpf aufgelegt? Und vor allem Direkt oder auch durch einen Block?
Das Beschäftigt mich jetzt schon 3 Wochen und ich komme nicht weiter.
wenn niemand was gegenteiliges behauptet werde ich ein 3 scheibigen Block verwenden und dann das ende auf einen einscheibigen Block legen. den lege ich dann irgendwo am Bug auf.
Es ist nicht ganz einfach, Deine Frage richtig zu verstehen. Bezieht sie sich auf alle Brahmstage oder nur auf den Vorbrahmstengestag?
Wenn die Umlenkung am Bugspriet z.B. von Marquardt bis 1720 mit Blöcken, danach aber mit Kauschen (oder umgekehrt) beschrieben wird, so ist damit sicher nicht ein abrupter Wechsel gemeint (heute noch so, ab morgen dann anders). Für jeden Systemwechsel gab es eine Übergangszeit, in der beide Anwendung fanden. Einige Neuerungen brauchten sehr lange, um sich durchzusetzen, andere verbreiteten sich sehr schnell. So gesehen, ist es fast egal, welches System Du anwendest.
Zu Deiner Frage zu C) Hier kann es sich ja nur um den Großbrahmstengestag oder den Besan (oder Kreuz)-brahmstengestag handeln.
Wenn am Eselshaupt der Stag eine Änderung der Verlaufsrichtung erfährt, dann durchfährt er irgendeine Umlenkvorrichtung. Ob das ein Block, eine Kausch oder ein Tauauge ist, sollte aus einem brauchbaren Plan ersichtlich sein. Im Zweifel würde ich für den Brahmstengestag eine Kausch verwenden.
Damit Stage ihrer Halte- und Stützfunktion nachkommen konnten, mussten sie steifgesetzt werden (=strammgezogen). Das geschah in der Regel durch eine Talje. Eine Talje kann aus zwei Blöcken, Kauschen, Doodshofden oder Juffern bestehen. Bei Blöcken ist die Frage, wieviele Scheiben (Rollen) die Talje insgesamt hat. Eine zweischeibige Talje besteht aus zwei Blöcken mit je einer Scheibe. Der Läufer (das Spannseil zwischen den Blöcken) ist am oberen Block an dessen Stropp festgemacht, fährt durch den unteren, dann durch den oberen und zurück zur Belegstelle. Eine dreischeibige Talje hat oben einen zweischeibigen Block und unten einen einscheibigen. Hier ist der Läufer an unteren Blockstropp befestigt
Der untere Block hat meist einen Haken, der in einen sog. Augbolzen eingehängt wird. Der kann am Backfrontschot, am Eselshaupt oder sonstwo befestigt sein. Belegstellen für den Läufer der Taljen können Klampen, Poller oder Belegnägel sein.
Du siehst schon, über den Versuch Deine Fragen zu beantworten, kam schon ganz schön viel Schreibkram zusammen. Daher ist es wichtig, seine Fragen sehr genau zu formulieren, weil die Antworten leicht in eine komplette Takelanweisung abgleiten können.
Mit dem Marquardt hast Du bereits eine solide Basis, um Dir das nötige Grundwissen anzulesen, bzw. nachzuschlagen. Er ist gut geeignet dort einzuspringen, wo der Plan nicht genug Informationen hergibt.
bis denne Willi
Es ist nicht alles falsch, was man nicht versteht.
Wenn ich Deine Zeichnung richtig verstanden habe, handelt es sich hier um das Vorbramstengestag. Bei einer Fregatte wäre m. E. der Dreifachblock schon die richtige Wahl. Soweit ich es mal gelesen habe, wurden bei kleineren Schiffen oft nur Kauschen eingesetzt. Der Stag lief in der Regel bis zum Bugspriet Eselshaupt und wurde dort mit einer Talje belegt. Bei kleineren Schiffen wurde er einfach am Vorschiff belegt. Das ist mir aus der Erinnerung nach der Beschäftigung mit dieser Thematik zu meiner Korvette geläufig. Vielleicht nochmals zur Sicherheit gezielt im Marquardt nachlesen.
Viele Grüße Johann
"Es gibt nichts Gutes, außer man tut es" Erich Kästner